Zwischen Speedbewerb und RTL

Endlich. Die Schonzeit ist vorbei. In der Woche vor Beaver Creek gilt für wieder Zuckerbrot & Peitsche

Von Marcel Hirscher

Hi Leute,

anders als im letzten Jahr habe ich den Jetlag diese Reise äußerst gut verkraftet. Warum genau weiß ich nicht, aber ich vermute, dass es daran liegt, dass ich mir vor der Abreise zuhause ein paar Tage Ruhe und Erholung gegönnt habe. Dementsprechend schnell sind wir hier in den Rhythmus gekommen: Nach unserer Ankunft am Dienstag stand am Mittwoch direkt die erste Einheit auf dem Programm.

Post_10_1

Seither haben wir drei Tage Riesentorlauf trainiert – zwei davon in Vail, einen in Copper Mountain, wo wir am Samstag eine Super G-Einheit eingeschoben haben. Wie so oft in Amerika machen es mir die genialen Bedingungen äußerst leicht, den Fun-Faktor hochzuhalten. Ich sage mal: Mit dem entspannten Wechsel zwischen leichtem Schneefall und Sonne kann ich arbeiten ; )

Wie man gesehen hat, ging das auch den Kolleginnen und Kollegen in Lake Louise so, deren Rennen ich selbstverständlich verfolgt habe: Chapeau an dieser Stelle in Richtung Mikaela Shiffrin! Der Konkurrenz mehr als drei Sekunden abzunehmen, anderthalb davon im unteren Abschnitt – Wow! Hut ab auch vor Aksel Lund Svindal, dem mit dem Sieg beim Abfahrtsrennen ein gigantisches Comeback gelungen ist. Das Stichwort Speed-Rennen wird am kommenden Wochenende auch für mich wieder aktuell. Zwar werde ich ohne jede Erwartung in den Super G gehen, doch gegen ein Paar Punkte hätte ich auch in diesem Rennen nichts…

Post_10_2

Bis es am Samstag losgeht, steht daher neben zwei Slalomeinheiten am Mittwoch noch ein Abfahrtstraining am Plan, das ich mit der gebotenen Vorsicht angehen werde ; ). Danach habe ich mir einen Pausentag verdient, bevor es Freitag ein letztes Mal für den Riesentorlauf auf die Piste geht.

Soweit – wir sehen uns Samstag im TV.
Euer Marcel.