Hirscher Blog: Endspurt in Aspen

Ein Finale, bei dem es nicht um die Wurst geht, ist neu. Trotzdem: die Reise soll sich lohnen!

Hi Leute,

mit dem Wissen, dass vor den Rennen in Aspen alles gelaufen ist, sind wir äußerst entspannt nach Colorado gereist und dort am Sonntag gut gelandet. Das rennfreie Wochenende hat mehr als gut getan und mir und dem Team ein wenig Zeit gegeben, den bisherigen Saisonverlauf Revue passieren zu lassen und das Vollbrachte auch ein wenig zu genießen ; ) Jetzt heißt es ein letztes Mal: Back to Business!

Die Anspannung der vergangenen Wochen ist Stand jetzt definitiv weg, daher bin ich gespannt, wie es mir kommenden Samstag und Sonntag gehen wird, wenn für mich mit dem Slalom und dem Riesentorlauf die letzten zwei Saisonrennen anstehen. Eine Situation wie diese, wo es beim Saisonfinale ausnahmsweise mal nicht um die Wurst geht, ist für mich komplett neu – trotzdem werde ich versuchen fokussiert zu sein und ein letztes Mal Gas zu geben. Denn klar ist: Die lange Reise von Salzburg nach Aspen soll sich für uns auch sportlich lohnen!

Genau deshalb wird hier ab Montag jeden Tag Ski gefahren, um den Körper mit Blick auf das Wochenende an die Belastung und die Höhe zu gewöhnen und nicht zuletzt den Jetlag zu überwinden! Spannend wird sein, wo wir wann wie trainieren können – das wird logistisch sicher eine große Challenge werden, weil diesmal Damen und Herren zur selben Zeit vor Ort sind und noch dazu alle Disziplinen vertreten sind… wir lassen uns überraschen.

Nach der Landung wie immer als erstes auf dem Programm: das gemeinsame Einräumen des Appartements gefolgt vom Besorgen der Lebensmittel. Beides läuft mittlerweile äußerst routiniert ab und befeuert die Vorfreude auf eine coole Amerika-Woche. Der Rest der Woche steht voll und ganz im Zeichen des Skifahrens.

Auf ein rasantes Finale!
Euer Marcel